Wir unternehmen in unregelmäßigen Abständen Fahrten,

um ein paar schöne und lehrreiche Tage

im Hinblick auf die Weihnachtskrippe und auf

kulturelle Schätze zu verbringen.

 

So haben wir schon viele gesellige Reisen erlebt, angefangen mit einem Besuch in der Benediktinerabtei Amorbach bis hin zu Ausflügen zu den heiligen Bergen von Piemont, zum 50. Geburtstag der Un-Foe-Prae (des Welt-Krippenverbandes) in Barcelona, eine Vereinsfahrt nach Stey/Tirol sowie Krippenfahrten nach Rom und Neapel.

 

Natürlich durften auch Exkursionen zu den Krippenmuseen in Oberstadion, Waldbreitbach und Klüsserath sowie Besuche bei befreundeten Krippenvereinen der näheren und weiteren Umgebung nicht fehlen.

 

Die Fahrten sind immer gesellig und unterhaltsam, aber auch sehr lehrreich, finden sie doch regelmäßig
unter der fachkundigen Führung unseres Krippenfreundes Prof. Dr. Breinl, unseres kulturell sehr bewanderten 1. Vorsitzenden, Herrn Stiftspfarrer Martin Heim, oder einer unserer Krippenbaumeister statt.

 

 

Unser letzter Ausflug am 09.02.2019 führte uns in den Rheingau.
Bei einer fachkundigen Führung durch das tausendjährige Weindorf Kiedrich,
dem „Schatzkästlein der Gotik“, erfuhren wir allerhand Interessantes zu dem
kleinen Ort mit seinen vielen Kostbarkeiten
im gotischen Baustil. Insbesondere die Kirche
faszinierte uns, weshalb wir gebannt den
Ausführungen des ortsansässigen Referenten
lauschten.






 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                                                               

                                                                                               






 

 

 

 

 

 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

waren nur einige Sehenswürdigkeiten, die sich in dieser
Basilica minor zu einer vollständigen Innenausstattung der
Gotik ergänzten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Kirche ist auch Heimat der Kiedricher Chorbuben,
die insbesondere gregorianische Choräle in der Form des
gotisch-germanischen Dialektes pflegen.


Ganz allein für uns erhielten wir eine Kostprobe unseres
Gästeführers, eines echten „Kiedricher Chorbuben“.

 

 

 

Bei der anschließenden kleinen Rast in einem mittelalterlich anmutenden Café wurde uns deutlich, mit welchem Gleichgewichts- und Spürsinn die Menschen sich damals fortbewegen mussten: Der wellige Boden und kaum erkennbaren Stufen erforderten unsere ganze Aufmerksamkeit. Auch erhielt man den Eindruck, wie die Toiletten im Mittelalter einmal ausgesehen haben mussten.

 

Doch so richtig ins Mittelalter tauchten wir dann bei
unserer Führung durch das Kloster Eberbach ein, einer
der wenigen fast vollständig erhaltenen Zisterzienser-
abteien.

 

Die ehemalige Abtei im romanischen und frühgotischen
Baustil gehört zu den großartigsten Baudenkmälern der
Klosterbaukunst des europäischen Mittelalters und gilt
als das bedeutendste Gesamtkunstwerk in Hessen.
Die authentisch erhaltenen mittelalterlichen Innenräume
wirken mystisch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                                                                                                 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Abschluss unseres sehr interessanten und lehrreichen Tagesausfluges ließen wir es uns noch einmal in der
Klosterschänke richtig gut gehen, so dass wir dann gegen 18:00 Uhr frisch gestärkt nach Hause fahren
konnten.

 

Wie sehr uns die Zeitreise ins Mittelalter und die erlebten Eindrücke noch auf der Heimfahrt beschäftigten, zeigte uns eine Bemerkung unserer Geschäftsführerin Sandra Ellenrieder um 18:05 Uhr: „Bei Bayern gegen Schalke noch nichts Neues!“, verkündete sie erleichtert. Anscheinend war sie noch nicht ganz im „hier und heute“ angekommen, denn das Spiel begann erst um 18:30 Uhr ...

 

 

Das Programm dieser kurzweiligen Exkursion hatte auch dieses Mal wieder unser
Krippenfreund Prof. Dr. Breinl ausgearbeitet.
Ihm ein herzliches DANKE für den abwechslungsreichen Tag!

 

 

Für die Aussteller der Ausstellung 2018/2019 waren die Fahrt und Führungen kostenlos.

Gespannte Zuhörer auf dem Marktplatz
in Kiedrich. Das Gesicht unseres Gäste-
führers fiel leider dem Datenschutz
zum Opfer.

romanische Bögen - der Ursprung der Architektur
im Kloster Eberbach

Textfeld: Aufmersame Zuhörer bei der Führung im Kloster Eberbach
Textfeld: Hier wurde so manches gute Tröpfchen des bekannten Weines gekeltert:


Die Traubenpresse der ehemaligen Abtei,


heute gewidmet
als Standesamt.

Bekannt aus „Der Name der Rose“:

 

Hier waren im Film die schreibenden

Mönche beschäftigt.

Das so genannte Volksgestühl im spätgotischen Stil,

gotische Altäre

und die Schwalbennestorgel, der ältesten spielbaren Orgel
in Hessen,

Bekannt wurde das 1136 von Bernhard von   Clairvaux gegründete Kloster als perfekter Schauplatz der Verfilmung von Umberto Ecos Roman „Der Name der Rose“ für die Innenaufnahmen.

So wandelten wir auf den Spuren von
Sean Connery und Christian Slater,
die beide im Kloster Eberbach an den
Dreharbeiten mitwirkten.